Tipps rund und Wickelkommoden

Wickelkommode, aber sicher
Wickelkommode, aber sicher. Foto: AdobeStock/Jürgen Fälchle

Im Rahmen unserer kleinen Serie zu sicheren Möbeln im Kinderzimmer, geht es hier im „Wickelkommoden“.

Sicherheitstechnische Anforderungen für Wickeleinrichtungen legt eine DIN-Norm (DIN EN 12221) fest, in denen Anforderungen wie zum Beispiel an die Höhe der Seitenschutzränder, der Mindestgröße der Wickelfläche und an Fangstellen festgelegt sind.

Eine DIN-Norm ist ein unter Leitung des Deutschen Instituts für Normung erarbeiteter freiwilliger Standard, in dem materielle und immaterielle Anforderungen vereinheitlicht sind. DIN-Normen entstehen auf Anregung und durch die Initiative interessierter Kreise, was in der Regel erfahrene Anbieter der deutschen Wirtschaft sind, wobei Übereinstimmung unter allen Beteiligten hergestellt wird. 

Typische Unfälle im Umfeld von Wickelauflagen erfolgen zum Beispiel, weil die Eltern beim Wickeln zum Beispiel durch ein klingelndes Telefon abgelenkt werden oder unaufmerksam sind, sodass das unbeaufsichtigte Kind von der Wickelauflage herabfallen kann. 

Sicherheitstipps nach DIN EN 12221 sind daher:

  • Lasse dein Kind nie unbeaufsichtigt.
  • Habe beim Wickeln immer eine Hand am Kind. 
  • Beachte Montageanweisungen für an die Wand anzubringende Wickeleinrichtungen

Daraus lassen sich auch ein paar Kauftipps ableiten:

  • Achte auf gepolsterte Seitenschutzränder – je höher desto sicherer. 
  • Achte darauf, dass alle Ecken abgerundet sind. 
  • Die Wickelfläche sollte mindestens 55 Zentimeter breit und 75 Zentimeter lang sein. 
  • Die optimale Wickelhöhe liegt zwischen 85 bis 92 Zentimetern. 
  • Achte beim Kauf auf den Hinweis „nach DIN EN 12221“ oder auf das Vorhandensein des GS-Zeichens. 

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