Gesund schlafen im Schlafsack

Alvi zeigt, wie ein Babybett aussehen sollte: Keine Decken, Kissen, Kuscheltiere!
Alvi zeigt, wie ein Babybett aussehen sollte: Keine Decken, Kissen, Kuscheltiere!

Babys verbringen in den ersten Monaten eigentlich fast die ganze Zeit mit Schlafen – denn viele neue Eindrücke, Erlerntes und Gesehenes will verarbeitet werden. Und da Schlafen so ein großer Teil des Lebens eines Neugeborenen ist, sollte es selbstverständlich sein, dass die Schlafumgebung nicht nur gemütlich und komfortabel, sondern vor allem auch sehr sicher sein muss! 

Und mit einem Schlafsack ist für die Sicherheit des Kindes schon einiges getan. Erwachsene schlafen zwar mit Decke und Kissen, doch wenn Nachwuchs ansteht, sollte hier auf keinen Fall vom eigenen Schlaf auf den Babyschlaf geschlossen werden. Denn Experten raten von Decke und Kissen ab und empfehlen stattdessen Babyschlafsäcke für mindestens das erste Lebensjahr.

Dies hat handfeste Gründe: Nicht nur reduziert ein Schlafsack das Risiko der „Überwärmung“ während des Schlafs, wie sie leicht auftreten kann, wenn ein Baby etwa unter einer dicken Daunendecke liegt, die es logischerweise noch nicht selber entfernen kann – auch das Risiko einer „Überdeckung“ wird reduziert. Damit ist gemeint, dass ein Baby sich eine Decke bei unruhigem Schlaf leicht mal über das Gesicht ziehen kann, was zu einer gefährlichen CO2-Rückatmung führen kann. Da Überwärmung und Überdeckung beides Ursachen für den plötzlichen Kindstod sind, sollte mit diesem Thema nicht locker umgegangen werden – ein Schlafsack muss her. Doch wie findet man das richtige Modell?

Gründe für einen Schlafsack?

* Reduziert die Risikofaktoren Überhitzung und Überdeckung
* Ausreichend Platz zum Strampeln -> besserer Babyschlaf
* Vermittelt unruhigen Babys Nähe und Geborgenheit
* Das Baby friert nicht, weil es die Decke nicht wegstrampeln kann
* Es ist auch schwerer für das Baby, sich auf den Bauch zu drehen

Alter und Größe des Kindes beachten

Der "Walker" von Bubou ist genau das richtige für kleine Lauflerner.
Der „Walker“ von Bubou aus dem Hause Gesslein ist genau das richtige für kleine Lauflerner.

Eines der wichtigsten Kriterien ist die passende Größe des Schlafsacks. Hier handelt man nach dem Grundsatz: „Herauswachsen statt Hineinwachsen“, denn ein Schlafsack sollte nicht zu groß gekauft werden, da sonst die Gefahr besteht, wie bei einer Decke hereinzurutschen und der Schutz nicht mehr greift! Auch kommt es bei einem zu großen Modell zu Wärmeverlust, da das Kind den Schlafsack nicht optimal ausfüllt.

Ein wichtiges Indiz für die passende Größe kann mit der Halsöffnung getestet werden: Diese sollte nie größer als der Kopfumfang des Babys sein, damit der Kopf nicht aus Versehen durch die Öffnung hereinrutschen kann. Um die richtige Länge des Schlafsacks rauszufinden raten Experten zu folgender Rechnung: Schlafsacklänge = Körperlänge – Kopflänge + 10cm

Für besondere Ansprüche gibt es auch besondere Modelle. So gibt es spezielle Frühchenschlafsäcke, aber auch Modelle für Kleinkinder, die auch mit dem Schlafsack laufen wollen. Sobald die Kinder anfangen zu laufen kann ein Schlafsack mit Beinen gewählt werden, sodass die Kleinen noch mehr Bewegungsfreiheit bekommen.

Zu warm oder zu kalt?

Mit süßen Motiven und in vielen Farben: Schlafsäcke von Experten wie Alvi begeistern Eltern mit verschiedensten Geschmäckern.
Mit süßen Motiven und in vielen Farben: Schlafsäcke von Experten wie Alvi begeistern Eltern mit verschiedensten Geschmäckern.

Für einen gesunden Schlaf spielt die Temperatur eine entscheidende Rolle. Babyschlaf-Experten raten zu einer Raumtemperatur von etwa 18 Grad. Das ist meist deutlich kühler, wenn es nach dem subjektiven Empfinden der Eltern geht.

Deshalb lassen sich Schlafsäcke in Kategorien einteilen, die nach ihrem „TOG“-Wert bemessen werden. Danach unterscheidet man grob zwischen Sommerschlafsäcken, Ganzjahresschlafsäcken und Winterschlafsäcken.

TOG ist übrigens eine aus England stammende Maßeinheit für den Wärmewiderstand von Textilien und informiert darüber, wie warm ein Schlafsack das Baby hält. Die Größen sind genormt, sodass Hersteller nicht einfach selbst festlegen können, welche Schlafsäcke welche TOG-Größe haben. Der TOG-Wert ist von der Temperatur des Kinderzimmers abhängig und gibt an, wie warm es Baby bei bestimmter Zimmertemperatur in einem Schlafsack hat. Grob gilt: Je größer der TOG-Wert, desto wärmer ist der Schlafsack.

Sommerschlafsäcke beginnen dabei schon bei einem TOG-Wert von 0,5, Winterschlafsäcke haben Werte von etwa 3,5 und Ganzjahresschlafsäcke liegen dazwischen bei etwa 2,5. Nun muss man weder Werte noch Zimmertemperaturen im Kopf haben – am besten, Sie lassen sich vom Fachberater leiten.

Funktionale Details

Ein Rundumreißverschluss wie beim Liebmich-Schlafsack von Träumeland erleichtert nächtliches Wickeln.
Ein Rundumreißverschluss wie beim Liebmich-Schlafsack von Träumeland erleichtert nächtliches Wickeln.

Ein kleines Feature, welches einen Schlafsack für Eltern und Kind noch komfortabler gestalten kann, liegt in der Applikation des Reißverschluss: Man findet sowohl mittige, als auch seitliche Reißverschlüsse. Ein seitlicher Verschluss kann rundum angebracht werden, was ganz praktisch ist, da das Kind beim nächtlichen Wickeln durch einen schnellen Handgriff aus dem Schlafsack befreit ist. 

Nicht nur praktisch, sondern auch kostensparend sind übrigens mitwachsende Modelle. Der Schlafsack lässt sich bei einigen Anbietern zum Beispiel durch Druckknöpfe an den Schultern vergrößern – und somit länger nutzen.

Weitere Infos zu Marken aus diesem Beitrag:

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