Was in der ersten Woche gut funktioniert, passt drei Monate später oft schon nicht mehr. Babys verändern sich schnell, und mit ihnen ändern sich die Dinge, die sie im Alltag brauchen. NUK hat mit Perfect Match eine Produktreihe entwickelt, die diese Entwicklung Schritt für Schritt begleiten soll: vom Schnuller über die Babyflasche bis zum selbstständigen Trinken.
Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Für Eltern heißt das, dass sie immer wieder neu entscheiden müssen: Welcher Schnuller passt jetzt? Wann ist ein Sauger mit stärkerem Durchfluss sinnvoll? Und ab wann darf das Kind selbst trinken? Die Perfect Match Reihe von NUK greift diese Fragen auf. Sie besteht aus drei Produktgruppen, die aufeinander abgestimmt sind und sich am natürlichen Saug- und Trinkverhalten von Babys orientieren.
Ein Ansatz mit langer Geschichte
Der Ansatz geht auf die Anfänge der Marke zurück. 1956 entwickelten die Zahnärzte Wilhelm Balters und Adolf Müller einen Sauger, dessen Form sich an der Anatomie des kindlichen Gaumens orientierte.
Der Markenname stand ursprünglich für „natürlich und kiefergerecht“. Nach eigenen Angaben arbeitet NUK seit über 70 Jahren mit Kinderärzten, Hebammen und Zahnmedizinern zusammen.
Das Unternehmen sitzt bis heute im niedersächsischen Zeven und gehört inzwischen zum US-Konzern Newell Brands. Alle drei Produktgruppen der Perfect Match Reihe werden in Deutschland hergestellt.

Der Schnuller: Perfect Match Air
Der Schnuller “Perfect Match Air” hat besonders große Belüftungsöffnungen im Schild. Sie sollen dafür sorgen, dass die Haut rund um den Mund atmen kann und weniger gereizt wird, auch wenn das Baby viel nuckelt. In einer vom Hersteller in Auftrag gegebenen Befragung aus dem Jahr 2018 gaben 98 Prozent der Mütter an, dass der Schnuller die Haut schont.
Das Lutschteil ist flach und schmal geformt, die Oberseite besonders dünn und weich. Diese sogenannte Soft Zone soll sich an den Gaumen anlegen und der Zunge Platz lassen. Der schmale Saugerhals soll Kiefer und erste Zähne entlasten.
NUK verweist dabei auf einen wissenschaftlichen Vergleich von vier Schnullerformen, der 2022 in der Fachzeitschrift „Pharmawissen aktuell“ erschien und bei dem die NUK-Form die geringsten Auswirkungen auf die Zahn- und Kieferentwicklung zeigte.
Den Schnuller gibt es in vier Größen von null bis 36 Monaten. Er wird im Doppelpack mit einer Box geliefert, die sich für unterwegs eignet und in der Mikrowelle zum Reinigen genutzt werden kann. Silikonschnuller sollten aus Hygiene- und Sicherheitsgründen alle ein bis zwei Monate ersetzt werden.
Die Babyflasche: weicher Sauger, Anti-Kolik-Ventil, Temperaturanzeige
Herzstück der “Perfect Match Babyflasche” ist der Trinksauger aus dünnem, flexiblem Silikon. Er soll sich beim Trinken ähnlich an Mund und Lippen anpassen wie die Brust. Die breite, weiche Lippenauflage soll dem Baby helfen, intuitiv an der richtigen Stelle anzudocken. Laut Hersteller eignet sich die Flasche deshalb auch für Familien, die zwischen Stillen und Fläschchen wechseln.
Die Sauger gibt es in drei Durchflussstärken: S, M und Flow Control. So lässt sich die Trinkmenge an das Alter des Kindes anpassen.
Ein Anti-Kolik-Ventil soll verhindern, dass beim Trinken viel Luft in den Bauch gelangt. Dazu kommt eine patentierte Temperaturanzeige: Ist die Milch zu heiß, wechselt die Farbe am Flaschenkörper von Blau zu Weiß. NUK weist ausdrücklich darauf hin, dass die Anzeige nur eine zusätzliche Kontrolle ist. Ein paar Tropfen auf das Handgelenk bleiben vor jedem Füttern Pflicht. Die Flaschen sind aus Polypropylen.
NUK gibt an, dass in deutschen Kliniken keine andere Marke so häufig zum Füttern von Babys verwendet wird. Grundlage dafür ist eine eigene Hochrechnung aus Verkaufszahlen an Krankenhäuser.

Die Trinklernflasche: der Schritt zur Selbstständigkeit
Etwa ab dem sechsten Monat, wenn Brei auf den Speiseplan kommt, braucht ein Baby zusätzlich Wasser. Für diesen Übergang ist die “Perfect Match Trinklernflasche” gedacht. Sie fasst 150 Milliliter, ist aus Polypropylen und hat eine weiche Trinktülle aus Silikon. Wie beim Flaschensauger soll die breite Lippenauflage ein vertrautes Gefühl vermitteln. Zwei ergonomisch geformte Griffe erleichtern es kleinen Händen, die Flasche selbst zu halten.
Die Trinklernflasche ist auslaufsicher und lässt sich mit den Perfect Match Babyflaschen kombinieren. Mit Produkten anderer NUK-Reihen sind die Teile allerdings nicht kompatibel.
Zahnärzte empfehlen, Kinder schon früh an das Trinken aus dem offenen Becher zu gewöhnen, sobald sie sicher sitzen können. Jede Form von Flasche verleitet dazu, ständig kleine Schlucke zu nehmen, und das kann bei gesüßten Getränken Karies begünstigen. Eine Trinklernflasche eignet sich daher vor allem für unterwegs. In die Flasche gehören nur Wasser oder ungesüßter Tee, und zu Hause sollte das Kind regelmäßig auch mit Becher oder Tasse üben.
Ein System, das mitwächst
Die Perfect Match Reihe ist so aufgebaut, dass Eltern nicht für jede neue Phase ein neues System brauchen. Schnullergrößen, Saugerstärken und die Trinklernflasche bauen aufeinander auf. Ob ein Baby ein Produkt annimmt, lässt sich vorher trotzdem nicht sagen. Manche Kinder haben klare Vorlieben, und manchmal hilft nur Ausprobieren.


