Greifen, rascheln, kuscheln: Was die „Little Lion“-Linie für die ersten Monate bietet

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In den ersten Lebensmonaten erkunden Babys die Welt vor allem mit Mund und Händen. Weiche Stoffe, leises Rascheln und eine vertraute Melodie geben ihnen dabei Orientierung. Der Spielwarenhersteller small foot hat mit „Little Lion“ eine Reihe von Plüschspielzeugen im Programm, die genau auf diese Phase zugeschnitten ist. Was steckt hinter den einzelnen Teilen?

Ein Neugeborenes nimmt seine Umgebung vom ersten Tag an mit allen Sinnen wahr, aber nicht alle sind gleich weit entwickelt. Der Tastsinn bildet sich als erster aus, schon im Mutterleib.

Nach der Geburt ist der Mund das empfindlichste Tastorgan. Deshalb wandert in den ersten Monaten fast alles, was Babys in die Finger bekommen, direkt in den Mund. Die Hände holen etwa bis zum sechsten Monat auf.

Auch das Gehör funktioniert schon bei der Geburt gut: Bekannte Stimmen und Klänge erkennen Babys wieder, manche sogar, wenn sie sie bereits im Bauch gehört haben. Das Sehen ist dagegen anfangs noch unscharf und verbessert sich erst nach und nach.

Für Spielzeug in dieser Phase bedeutet das: Es sollte sich gut greifen lassen, verschiedene Oberflächen haben und sanfte Geräusche machen, ohne zu überfordern. An diesen Bedürfnissen orientiert sich die Reihe „Little Lion“ von small foot.

Alle Teile sind laut Hersteller ab der Geburt geeignet und haben dieselbe Gestaltung: einen freundlichen Löwen mit Mähne in gedeckten, warmen Farben. Neben Plüsch wird an vielen Stellen Musselin verwendet, ein leichter, strukturierter Baumwollstoff, den viele Eltern von Spucktüchern kennen.

Die Produkte im Überblick

Für die ersten Greifversuche ist der Greifling mit Rassel gedacht. Mit zwölf Zentimetern Länge passt er gut in kleine Hände, und die eingearbeitete Rassel belohnt jede Bewegung mit einem Geräusch. Er kostet rund fünf Euro.

Die Hängefigur ist 20 Zentimeter groß und lässt sich am Kinderwagen oder an der Babyschale befestigen. Sie kombiniert Plüsch und Musselin mit einer Rassel und einem Beißring aus Kunststoff. Gerade in der Zahnungsphase ist ein solcher Beißring für viele Babys willkommen.

Etwas mehr zu entdecken gibt es beim Spielwürfel. Jede seiner sechs Seiten hat eine andere Funktion, darunter ein Glöckchen, eine Rassel und ein Beißring. Durch die unterschiedlichen Stoffe und Geräusche kann das Kind den Würfel immer wieder neu untersuchen. Ähnlich funktioniert das Fühlbuch: Seine Stoffseiten knistern beim Umblättern, außerdem ist eine Rassel eingenäht. Bücher aus Stoff sind eine gute Möglichkeit, Babys früh an das Anschauen von Bildern heranzuführen, ohne dass dabei Seiten reißen.

Für ruhige Momente sind die Spieluhr und das Kuscheltier gedacht. Die Spieluhr wird aufgezogen und spielt das Abendlied „Weißt du, wieviel Sternlein stehen?“. Mit Klettverschluss und Schlaufe lässt sie sich am Gitterbett, am Kinderwagen oder am Wickeltisch anbringen. Eine gleichbleibende Melodie kann Teil eines Einschlafrituals werden, das dem Kind Sicherheit gibt. Das Kuscheltier ist 22 Zentimeter groß, weich gefüttert und hat keine Geräuschelemente. Ergänzt wird die Reihe durch ein Schnuffeltuch aus strukturiertem Musselin.

Die Preise liegen je nach Produkt zwischen etwa fünf und 20 Euro. Damit eignet sich die Reihe auch für Geschenke zur Geburt, bei denen man sich in Gruppen zusammentut und mehrere Teile im gleichen Design zusammenstellt.

Der Hersteller

Hinter small foot steht ein Familienunternehmen aus Norddeutschland. Die Brüder Holger und Ingo Legler gründeten es 1988 als Handelsfirma „Legler OHG“. Bekannt wurde es vor allem mit Holzspielzeug wie Kaufläden, Spielküchen und Motorikspielzeug. Mehr als drei Jahrzehnte lang war der Sitz in Delmenhorst. Seit August 2026 befindet sich die Verwaltung in der Airport City Bremen, die Logistik in Bassum.

Seit 2024 heißt das Unternehmen small foot. Nach eigenen Angaben deckt eine Solaranlage auf dem Firmengelände seit 2017 den Strombedarf. Zudem ist das Unternehmen FSC-zertifiziert und beteiligt sich am ICTI-Programm, das ethische Standards in den Produktionsstätten der Spielwarenbranche überprüft.

Worauf Eltern achten sollten

Babyspielzeug landet zwangsläufig im Mund. Eltern sollten daher regelmäßig prüfen, ob Nähte, Augen und Beißelemente noch fest sitzen. Wie sich ein Teil reinigen lässt, steht auf dem Etikett. Teile mit Spieluhr oder Kunststoffelementen sind meist nicht für die Waschmaschine geeignet.

Außerdem gilt: Weniger ist oft mehr. Kinderärzte und Entwicklungsexperten empfehlen, neue Reize nach und nach einzuführen und darauf zu achten, wann ein Baby eine Pause braucht. Ein Greifling, ein Buch und eine vertraute Melodie reichen in den ersten Monaten oft völlig aus.

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