i-Size, was ist das?

R129 für alle Fälle: Die neue Norm schließt vor allem im Bereich des Seitenaufprallschutzes wichtige Lücken – denn die Mehrheit an Autounfällen passiert seitlich, nicht frontal. Anbieter wie BeSafe überzeugen mit ausgeklügelten Modellen nach der neuen i-Size-Norm.

Aktuell sind noch immer Autositze auf dem Markt, die entweder nach einer älteren Norm (ECE R44) oder nach der neuen (ECE R129) zugelassen sind. Worin die Unterschiede bestehen, stellen wir hier kurz vor. In jedem Fall gilt: Finger weg von gebrauchten Sitzen! 

Eine kleine Normenkunde für jedermann

In Deutschland müssen laut Straßen­verkehrsordnung Kinder, die kleiner als 150 Zentimeter sind, bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr im Auto in speziellen Rückhalteeinrichtungen transportiert werden. Dazu werden im Fachhandel nur solche Sitze angeboten, die den geltenden Normen entsprechen.

Tests von Verbrau­cher­­organisationen gehen über die gesetzlichen Mindestanforderungen noch hinaus und animieren die Hersteller, die gebotene Sicherheit noch höher auszulegen. Von Importprodukten aus Fernost oder aus unbekannter Quelle wird abgeraten. Wie aber muss der Sitz selbst aussehen?

Dazu gibt es momentan zwei Normen – die ältere „ECE R44“ sowie die neuere Norm „ECE R129“, geläufig auch unter der Bezeichnung „i-Size“. Beide ECE-Normen sind international standardisierte Normen, die in allen EU-Ländern gelten. ECE R129 wurde seit der Einführung in drei „Phasen“ unterteilt.

Auch wenn die neue ECE R129 empfohlen wird, darf man Sitze der ECE R44 weiterhin nutzen. Neuzulassungen nach R44 erfolgen allerdings nicht mehr.  


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