Hermann Eichhorn begann 1949 in seinem Heimatort Egglham in Niederbayern mit Holzwürfeln zum Puzzeln. Kurz darauf folgte die erste Holzeisenbahn. Das Unternehmen stieg rasch zum Marktführer im Segment Holzspielzeug auf und beschäftigte in Spitzenzeiten bis zu 350 Mitarbeiter. 1995 meldete Hermann Eichhorn Konkurs an. 1998 übernahm die Simba-Dickie-Group das Unternehmen und führte es als eigenständige Marke weiter. 2017 wurde die Traditionsmarke Heros unter dem Namen Eichhorn zusammengeführt, womit ein Holzspielzeug-Komplettsortiment aus einer Hand entstand.
Heute produziert Eichhorn am Standort Lam im Bayerischen Wald sowie in Tschechien und weiteren europäischen Produktionsstätten. Das Programm reicht von Babyspielzeug und Greiflingen über Holzeisenbahnen, Puzzles und Kugelbahnen bis hin zu Montessori-Produkten und Outdoor-Spielzeug.
Die Marke steht für einen Ansatz, der bewusst auf elektronische Komponenten verzichtet: Holz als Material, einfache Mechanismen und altersgerechte Gestaltung sollen Kinder in ihrer motorischen und sensorischen Entwicklung begleiten, ohne sie mit Reizen zu überlasten.
