Walle Walle mit Wally

Wie heißt es im Zauberlehrling so schön: Walle! walle | Manche Strecke | daß, zum Zwecke | Wasser fließe | und mit reichem, vollem Schwalle | zu dem Bade sich ergieße.

Irgendwie gemahnt die einem Tropfen nachempfundene Form der Wickelauflage „Wally“ von Leander an diese Zeilen. Aufgeklappt sieht dieses Wandmöbel nämlich fast schon wie eine Schütte aus. Und das Badezimmer scheint der rechte, aber gar nicht mal einzige Ort zu sein, an dem sich dieser wohltuend von den ansonsten doch mehr oder minder gleich anmutenden Wickeltischen abhebende Ansatz schick macht.

Der Hersteller sieht Wally nicht nur zu Hause, wo der Platz knapp oder der Geschmack designig ist. Auch in Hotels, Gaststätten oder Ladenlokalen bietet sich das Modell an, um Eltern eine Gelegenheit zum Windelwechseln zu bieten.

Da passt es besonders gut, dass das Material aus PUR-Schaum alkoholresistent ist und mit einem Lappen leicht desinfiziert werden kann.

Die Oberfläche des Wallys passt sich der Raumtemperatur an und wird daher als behaglich, warm und weich sowie insgesamt als angenehm für das Kind empfunden. Gleichzeitig ist sie wasserabweisend und langlebig, sodass sich der Preis von rund 350 Euro auch rechtfertigt.

Für dieses Produkt müsste man eigentlich gar den Gattungsnamen ändern. Denn was sich herkömmlich als „Wickeltisch“ bezeichnet, passt bei dieser Lösung zum Trockenlegen nicht so recht. 

Denn die Wickeloption „Wally“ vom dänischen Möbelanbieter Leander tront auf keiner Kommode oder anderem Möbel. Sondern sie wird mittels eines Beschlags platzsparend in Bad oder Kinderzimmer an die Wand gebracht. Eine kluge, aber selten in Serie umgesetzte Lösung. 

Die Wandmontage erfolgt nach Herstellerangabe ganz einfach und erlaubt dabei eine individuelle, ergonomisch optimale Höhenanpassung des rund elf Kilogramm schweren Wickeltisches. 

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