Tipps für eine entspannte Autofahrt

Mit dem Auto fahren jedes Jahr viele Familien in den Urlaub. Umso länger die Fahrt, umso langweiliger für die Kinder. Hier gibt es einige Tipps, wie Eltern für Entspannung auf der Rückbank sorgen, sodass alle voller Vorfreude in den Urlaub starten können.

„Wann sind wir endlich da?“ Es gibt wohl keine Frage, die öfter gestellt wird und die Eltern bei der Autofahrt in den Urlaub mehr nervt. Denn meistens müssen sie antworten: „Noch lange nicht!“. Damit die Ferien nicht schon bei der Anreise in Stress ausarten, sollten Familien mit Kindern folgende Tipps beherzigen. Dann steht einer halbwegs entspannten Anreise nichts mehr im Weg.

  • Passende Kindersitz mitnehmen
  • Pausen einplanen
  • Ausreichend Verpflegung dabei haben

Pausen einplanen

Wer mit Kindern in den Urlaub fährt, sollte nicht mehr als 500 Kilometer am Tag fahren und spätestens alle eineinhalb Pausen einlegen. Vielleicht kannst du dabei gezielt Autobahnraststätten mit gut ausgestatteten Kinderspielplätzen oder Spielecken ansteuern, auf denen sich die Kleinen zwischendurch mal auspowern können.

In den Pausen können auch Babys gewickelt werden – entweder weil es gerade nötig ist oder auch vorsorglich. Eines solltre selbstverständlich sein: während (!) der Fahrt darf natürlich nicht gewickelt werden!

Kinder bitte nur im passenden Autositz

Denn so verlangt es das Gesetzt und zwar aus gutem Grund: Daher müssen Kinder unter 12 Jahren oder mit weniger als 150 Zentimetern Körpergröße in einem Kindersitz gesichert werden. Dabei kommt es auf die Wahl eines passenden Modells an. Eltern sollten dabei auch auf eine gute Polsterung des Sitzes achten und bei kleinen Kindern sollte der Sitz zudem eine bequeme Schlafposition zulassen. Weitere Infos zum ADAC-Autositztest aus dem Mai 202.

Ein bisschen Ordnung muss übrigens auch sein: So dürfen keine losen Gegenstände im Auto herumfliegen können. Daher sind während der Fahrt Tablets, DVD-Player oder Laptops, die nicht in Betrieb sind, sicher zu verstauen. Bei einem Unfall können sie sonst zu Geschossen werden.

Proviant hebt die Stimmung

Gut gestärkt ist die Stimmung meist besser. Daher sollten Familien vor Beginn der Reise eine Kleinigkeit essen und ausreichend Verpflegung dabei haben. Am besten etwas einpacken, was nicht krümelt oder tropft – das erspart Ärger im Auto. Kleinkinder sollten nur während der Pausen etwas zu essen bekommen. Im Auto besteht die Gefahr, dass sie sich bei einer starken Bremsung verschlucken oder sich mit Fläschchen oder Löffel verletzen.

Auch ausreichend Trinken ist wichtig. Am besten gibt man den kleinen Urlaubern keine kohlensäurehaltigen Getränke, die können leicht auf den Magen schlagen. Besser verträglich sind Wasser, Tee und Saft. 

Apropos auf den Magen schlagen: Falls der Magen doch einmal rebelliert, immer eine Tüte griffbereit haben, am besten gleich mehrere.

Ich sehe was, was du nicht siehst

Statt sich vom Beifahrersitz aus ständig umdrehen zu müssen, um nach den Kindern zu schauen, empfiehlt sich die Montage eines zweiten Innenspiegels. So haben Sie alles im Blick.

Um etwas gegen Langeweile zu unternehmen, empfehlen sich Spiele. Tablet, DVD-Player, Laptop und Bücher können zwar Abhilfe schaffen, jedoch sollten Kinder nicht zu lange nach unten schauen, damit ihnen nicht übel wird. Wieso also nicht zu klassischen Ratespielen greifen? “Ich sehe was, was du nicht siehst” ist auf jeder Autofahrt ein Spaß – egal ob für Groß oder Klein. Auch empfehlenswert: Hörbücher.

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