Das kleine 1  x  1 des Bonding

Tragen ist Bonding“ heißt es immer wieder, wenn man sich bei Trageberaterinnen umhört. Übrigens finden auch viele Väter das Tragen des Babys und des später durchaus schon größeren Kleinkindes schön. Denn Tragen ist ein bisschen das „Stillen der Papas“. Außerdem kann so auch die Mama etwas entlastet werden…

Beim Bonding kommt es viel auf den Körperkontakt, die Nähe und das aufeinander einlassen an. Kein anderes „Transportmittel“ für den den Familiennachwuchs fördert durch das körpernahe Tragen jenen Effekte, den man „Bondung nennt“. Aber was versteht man darunter genau?

Was ist Bonding:

Deutsch: Verbindung. Der Beginn der emotionalen Beziehung zwischen dem Baby und den Eltern, die das lebenslange Band zwischen Eltern und Kind bildet.

Warum ist es wichtig:

Es sorgt für das Urvertrauen in die Eltern und in die Welt, denn das Neugeborene kann sich nicht selbst versorgen und ist auf die Eltern angewiesen. Es beeinflusst, wie ein Kind Beziehungen zu anderen empfinden wird.

Wann beginnt Bonding:

Schon in der Schwangerschaft durch Gespräche mit dem Baby und Massagen des Bauchs. Die ersten Stunden nach der Geburt sind eine sensible Phase für diese besondere Beziehung. Doch Bonding ist kein Ereignis, sondern ein immerwährender Prozess. Stehen Kaiserschnitt oder Wochenbettdepression entgegen, lässt sich das Bonding auch später aufnehmen.

Wie bondet man:

Bonding erfolgt durch viel direkten Hautkontakt, durch viel Liebe und Berührung, gemeinsame Zeit, Achtsamkeit sowie Fürsorge. Auch Reden, Vorsingen und Vorlesen gehören dazu.

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