Tipp 2: Sicherung von Möbeln

Wenn aus Babys kleine Kinder werden, machen sie sich alsbald auf Wanderschaft, um ihre Umgebung zu erkunden. Da zieht man sich an allen möglichen Steighilfen hoch und tappt die ersten Schritte voran…

Und natürlich sind dann ganz schnell auch sämtliche Schubladen und Schranktüren unheimlich spannend. Schließlich machen es die Eltern einem Tag für Tag vor: Tür auf, Schublade raus – und wundersame Dinge erscheinen oder verschwinden. Kein Wunder also, wenn der Nachwuchs seine angeborene Entdeckerlust ausleben will.

Denn Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen die Welt erkunden. Dazu gehört eben auch, dass sie alles Mögliche als Kletterhilfe benutzen – als erstes sind das natürlich die Möbel im Kinderzimmer.

Doch wenn sie sich dann an Schränken oder Regalen hochziehen oder schlimmer noch – versuchen, an diesen einfach mal hochzuklettern, da doch da oben etwas Wunderbares zu locken scheint, dann besteht die Gefahr, dass sie mit den Möbeln umfallen.

Im schlimmsten Fall können diese das Kind unter sich begraben und schlimm verletzten. Auch schon ein Sturz aus kleiner Höhe kann böse enden.

Daher empfehlen wir: Befestigen Sie Möbel immer mit einem Metallwinkel an der Wand. Gute Hersteller liefern das passende Zubehör direkt mit ihren Möbeln mit. Lassen Sie diese nicht links liegen, denn sie werden aus gutem Grund mitgeliefert.

Viele Eltern scheuen sich, weil sie ein Löchlein mehr in der Wand befürchten. Aber zum einen sieht man es zunächst ja nicht, da es am oberen Schrankrand hinten an der Wand sitzt. Und wenn zum anderen später einmal die Möbel umgestellt werden, sind die Löcher im Zweifel ganz mit etwas Spachtelmasse aus der Tube geschlossen und nach einem Klecks Farbe nahezu unsichtbar.

Hier gilt: Lieber ein Loch in der Wand als im schlimmsten Fall einmal ein Loch im Köpfchen des Kindes.

Auch Schubladen und Schranktüren strahlen früher oder später eine schier faszinierende Anziehungskraft auf die Kleinen aus. Hier sollte man verhindern, dass Kinder die Schubladen komplett herausziehen können. Denn dann fallen diese auf sie drauf und können ebenfalls ja nach Höhe Gewicht und unglücklichem Zufall mehr als nur einen Schrecken verursachen.

Für Türen und Schubladen gibt es von Anbietern wie Childhome oder Reer Auszugssicherungen, die verhindern, dass Schubladen komplett herausgezogen werden können oder Türen sich öffnen lassen. Dieses gilt übrigens ganz besonders für Türen, hinter denen sich in Bad oder Küche Putzmittel verbergen.

Gute Möbelhersteller sorgen durch kluge Mechanismen, dass zum Beispiel Schubladen nicht einfach herausgezogen werden können. Auch sollten Schranktüren so gestaltet sein, dass sich kleine Kinder nicht die Finger klemmen können.

Lassen Sie sich hier die Vorzüge guter Möbelmodelle vom Fachhändler vor Ort einmal aufzeigen – und fragen Sie ruhig gezielt danach.

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